Zwischenbilanz

Einige Wochen des Wahlkampfes liegen schon hinter mir.  Es ist mein erster Wahlkampf, bei dem ich aktiv mitmache und es war alles dabei:

Da sind z.B. die vielen Podiumsdiskussionen mit meinen Gegenkandidaten aus dem Wahlkreis und auch anderen bayerischen Kandidat*innen. Hier wurden die unterschiedlichen politischen Ansätze der Parteien schon deutlich. Insbesondere die CSU-Vertreter sind der Meinung, dass es uns allen gut geht und kein Handlungsbedarf bestehe. Sie verschließen die Augen vor der Realität der prekären Beschäftigungsverhältnisse (Leiharbeit, Werkverträge, Befristungen etc.) der Altersarmut oder z.B. dem Pflegenotstand.

Wir haben auch einige Verteilaktionen vor Krankenhäusern und Betrieben gemacht um darüber zu informieren, dass eine aktive Betriebsrätin und Gewerkschafterin aus dem Wahlkreis für den Bundestag kandidiert, aber auch um zu hören, welche Probleme es gibt. Diese habe ich auch aus Gesprächen mit Betriebs- und Personalräten erfahren. Am schwierigsten ist die Situation in den Krankenhäusern. Die Pflegekräfte baden die verfehlte Gesundheitspolitik der letzten Regierungen aus. Die Fallkostenpauschalen führen dazu, dass einfach nicht genügend Geld zur Verfügung steht, mit der Konsequenz, von Dauerüberstunden, 10 Tage Arbeit am Stück, Stress und psychischer Belastung. Es herrscht wirklich Pflegenotstand – DIE LINKE. will daran etwas ändern.

In vielen Städten waren wir auf Info-Ständen: In Kempten, Marktoberdorf, Kaufbeuren, Buchloe, Memmingen, Mindelheim, Bad-Wörishofen und es geht natürlich noch weiter. Unsere Bausteine für eine gerechtere Welt waren fast immer mit dabei.
Dabei ist auch klar geworden, dass wir viel Zustimmung für unser Programm der sozialen Gerechtigkeit bekommen. Aber es ist auch klar geworden, dass viele Menschen Sorgen haben, bezüglich der Menschen, die aufgrund Krieg, Hunger, Not und Elend zu uns kommen. Ich kann verstehen, dass viele Menschen besorgt sind um eine gute Rente, einen guten Job, eine bezahlbare Wohnung, um einen Kindergartenplatz, eine gute Schulausbildung und einen ordentlichen Ausbildungsplatz bzw. einen bezahlbaren Studienplatz für die Kinder. Hier liegt viel im Argen. Aber das ist kein Problem der Flüchtlinge, sondern ein Problem, der Vermögensverteilung in Deutschland. All diese Dinge wären bezahlbar, wenn man es nur wollte. Es braucht mehr Gerechtigkeit zwischen oben und unten!

Ich war auch auf einigen Veranstaltungen in anderen Kreisverbänden, z.B. in Bayreuth oder in Augsburg, wo auch Bernd Riexinger zu Besuch war. Meistens habe ich über meine „Spezial-Themen“ wie Rente und prekäre Beschäftigung gesprochen – damit kenne ich mich aus.

Nicht zu vergessen die vielen Presse-Termine bei unterschiedlichen Zeitungen und beim Radio – das ist für mich völliges Neuland gewesen.

Und natürlich habe ich auch beim Verteilen von unserer Wahlkampfzeitung und beim Plakatieren geholfen. Das hat ziemlich viel Spaß gemacht.

Jetzt sind es noch knapp zwei Wochen bis zum Wahltag. Ich bin noch nicht müde. Ich kämpfe weiter für einen echten Politikwechsel. Ich bin froh, in einer Partei zu sein, hinter deren Forderungen ich zu 100% stehen kann. Ich will eine friedliche, gerechte und solidarische Gesellschaft. Für eine Zukunft, für die es sich zu kämpfen

 

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